1. Radiometrische Originale von Farbbildern unterscheiden

Radiometrische Dateien enthalten Messinformationen zur Temperaturbewertung. Ein gewöhnliches JPEG oder Bildschirmfoto kann dagegen lediglich die farbliche Darstellung enthalten. Die Endung JPG beweist keine Radiometrie. DJI beschreibt beispielsweise eingebettete Temperaturinformationen für H20T-R-JPEG-Aufnahmen; das gilt nicht automatisch für jede Kamera und Datei.

Bewahren Sie eine getrennte Kopie der Kameraoriginale auf. Verkleinern Sie die Dateien nicht, erstellen Sie keine Bildschirmkopien als Ersatz und speichern Sie sie zur Übergabe nicht erneut in einem Bildeditor. Auch PNG oder TIFF belegen allein keine enthaltenen Messdaten. Die Eignung wird anhand von Kameramodell und unveränderten Beispieldateien besprochen.

2. Wärmebilder und Sichtbilder zugeordnet halten

Sichtbilder können helfen, thermische Befunde mit Modulbelegung, Verschattung oder Oberflächenzustand abzugleichen. In manchen DJI-Aufnahmeabläufen unterscheiden die Dateiendungen T und V thermische und sichtbare Aufnahmen. Diese Benennung ist nicht universell. Prüfen Sie das Aufnahmeschema der Kamera und löschen Sie Dateien nicht allein aufgrund des letzten Buchstabens.

Erhalten Sie Originalnamen, Zeitstempel und verfügbare Angaben zum Quellordner. Falls verschiedene Flüge identische Namen erzeugt haben, kennzeichnen Sie die zugehörigen Aufnahmeserien. Unsichere Zuordnungen sollten als solche erkennbar bleiben. Benachbarte Bildnummern beweisen nicht, dass zwei Aufnahmen dasselbe Modul zeigen.

3. Anlagen- und Aufnahmeinformationen zusammenstellen

Eine kurze, einheitliche Anlagenübersicht erleichtert die Bewertung. Geben Sie die Genauigkeit der Ortsangaben an: Kamera-GPS ist nicht gleichbedeutend mit der Modulnummer des Wartungsteams. Lassen Sie fehlende Informationen ausdrücklich offen, statt sie zu schätzen.

  • Land, Stadt oder Region, Anlagenname und installierte Leistung mit eindeutiger Einheit kW oder MW.
  • Aufnahmedatum, Zeitzone, Kameramodell sowie getrennte Flüge oder Anlagenteile.
  • Vorhandener Belegungsplan, Block-/Reihen-/Modulkennungen und Hinweise zur Wärmebild-Sichtbild-Zuordnung.
  • Aufgezeichnete Einstrahlung, Wind, Wolkenwechsel und Betriebszustand; Messwerte von Schätzungen unterscheiden.
  • Bekannte Ertragsprobleme, Wechselrichterwarnungen und kürzlich erfolgte Wartung oder Reinigung.

4. Lücken vor der vollständigen Übertragung benennen

Eine hohe Bildanzahl belegt keine vollständige Anlagenabdeckung. Nennen Sie nicht aufgenommene Dächer, doppelt erfasste Bereiche, unscharfe Bilder und Dateien mit unklarem Datum. Die Vorprüfung weniger repräsentativer Originale kann vor einem großen Transfer klären, ob die Daten zum beabsichtigten Prüfumfang passen.

Bilder können Kundendaten oder sensible Anlagenstandorte enthalten. Übermitteln Sie nur Informationen, zu deren Weitergabe Sie berechtigt sind. Behalten Sie eine eigene Sicherung der Originale und stimmen Sie Berichtsnutzung und Datenumfang mit unserem Team ab.

Ordnen Sie verschiedene Aufnahmetage nicht unbemerkt zu einer einzigen Messserie zusammen. Wenn sich Anlagenzustand, Reinigung oder Verschattung zwischen den Aufnahmen geändert haben, halten Sie diese Unterschiede fest. Fehlende Bereiche müssen später von tatsächlich geprüften Bereichen unterschieden werden können.

5. Dateien in das richtige Kundenprojekt hochladen

Ohne Kundenkonto kontaktieren Sie zunächst unser Team; wir richten den Zugang ein. Wählen Sie nach der Anmeldung das richtige Projekt oder erfassen Sie die Anlage. Kontrollieren Sie Land, Standort und Leistung vor dem Hinzufügen der Fotos. Der aktuelle Foto-Upload akzeptiert JPG/JPEG, PNG und TIFF mit maximal 512 MiB je Datei.

Das Hinzufügen zur Warteschlange ist noch keine abgeschlossene Übertragung. Starten Sie den Upload, lassen Sie die Seite offen und prüfen Sie die Ergebnisse. Fehlgeschlagene Dateien können erneut versucht werden. Ein abgeschlossener Transfer bedeutet weder eine bestätigte Dateneignung noch einen fertigen Bericht. Darauf folgen die Prüfung und die vereinbarte Auswertung.

Technische Quellen