Standort-, Flug- und Berichtsbedingungen, die Dauer und Preis einer PV-Drohneninspektion im MW-Maßstab beeinflussen. Worauf Sie beim Angebotsvergleich achten sollten.
Installierte Leistung allein reicht nicht aus
Zwei Anlagen mit gleicher MW-Leistung können unterschiedliche Inspektionszeiten erfordern. Modulanordnung, Geländeneigung, getrennte Teilflächen, Anfahrt und Flugbedingungen beeinflussen den Plan. Deshalb muss der Standortumfang geprüft werden, statt allein anhand der Leistung feste Zeit- oder Preisangaben zu machen.
Flug- und Analysezeit unterscheiden
Die Bilderfassung ist nur ein Teil der Arbeit. Qualitätsprüfung, Standortzuordnung, Anomaliebewertung und Berichtserstellung benötigen ebenfalls Zeit. Der Abschluss der Aufnahmen bedeutet nicht, dass gleichzeitig der Abschlussbericht fertig ist. Aufnahmetag, Weitergabe erster Befunde und Berichtsliefertermin sollten im Angebot getrennt stehen.
Checkliste für vergleichbare Angebote
- Sind Gesamtfläche und zu untersuchende Teilflächen klar?
- Werden neben Wärmebildern auch Sichtbilder bewertet?
- Sind die Befundstandorte für das Wartungsteam nutzbar dargestellt?
- Wie wird der Umfang geregelt, wenn wetterbedingt neue Aufnahmen nötig sind?
- Sind elektrische Verifizierung und Folgeinspektion im Angebot enthalten?
Wie misst man den wirtschaftlichen Nutzen?
Der Nutzen der Inspektion entsteht, wenn gefundene Probleme bestätigt und passende Maßnahmen durchgeführt werden. Für genaue Ertragsverlust- oder Wirtschaftlichkeitsberechnungen müssen Produktionsdaten und notwendige Messungen gemeinsam ausgewertet werden. Eine feste, für jeden Standort gültige Einsparquote wäre irreführend.
Informieren Sie sich über PV-Wartung und Thermografieberichte oder übermitteln Sie Ihre Standort- und Leistungsangaben über das Angebotsformular zur weiteren Abstimmung.
